Hostert: „Wir kümmern uns um unsere Schulen.“

Der Digitalpakt 2.0 kommt und mit ihm das digitale Klassenzimmer an Schulen im Landkreis Böblingen. Heute haben der Bund und die Länder im Rahmen der Bildungsministerkonferenz eine Vereinbarung für den neuen Digitalpakt geschlossen. Er umfasst fünf Milliarden Euro für die flächendeckende Digitalisierung aller Schulen – je zur Hälfte finanziert von Bund und Ländern. Der Anteil des Bundes stammt aus dem im Frühjahr aufgesetzten Sondervermögen von 500 Mrd. Euro. „Wir investieren in Bildung, weil sie der Schlüssel für unsere wirtschaftliche Stärke ist. Die Zukunft beginnt im digitalen Klassenzimmer,“ sagt die Böblinger Bundestagsabgeordnete Jasmina Hostert, die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bundesfraktion ist, „Ich freue mich, dass auch die Schulen im Landkreis Böblingen vom Digitalpakt 2.0 profitieren werden.“

„Wir sorgen nicht nur für moderne Lernumgebungen, sondern entlasten die Schulen auch von Bürokratie und investieren zusätzlich in die Fortbildung unserer Lehrkräfte,“ erläutert Hostert die drei Handlungsfelder des neue Digitalpakts, wie sie auch in Schulen im Landkreis Böblingen zum Einsatz kommen werden. Das erste Handlungsfeld umfasst die Anschaffung entsprechender digitaler Infrastruktur – beispielsweise Endgeräte für Schüler, IT-Hardware und Software für die Schulen. Das zweite Handlungsfeld fokussiert sich auf länderübergreifende Projekte, z.B. Lernprogramme und Datenbanken, die in allen Bundesländern für den Unterricht genutzt werden können. „Im neuen dritten Handlungsfeld nehmen wir die digitale Schulung von aktiven und zukünftigen Lehrkräften im Blick“, so Hostert weiter, „Damit wollen wir sie gezielt auf die neuen Anforderungen und neue Unterrichtsmethoden vorbereiten.“

Nicht zuletzt wird die Mittelvergabe der Fördermittel an kommunale Schulträger über Pauschalen geregelt. „Das wird den bürokratischen Aufwand deutlich senken“, erklärt Jasmina Hostert. Offiziell läuft der neue Digitalpakt 2.0 bis 2030. Dabei können Maßnahmen, die im Jahr 2025 bereits begonnen haben, rückwirkend abgerechnet werden.

„Das Sondervermögen wirkt“, so Jasmina Hostert abschließend, „Wir haben versprochen, dass wir das Geld aus dem Sondervermögen in wichtige Bereiche unseres Alltags investieren. Der Digitalpakt 2.0 ist ein weiterer Baustein dieses Versprechens. Wir kümmern uns um unsere Schulen.“

 

Hintergrund:

 Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in Höhe von 500 Mrd. Euro umfasst drei Säulen. 100 Mrd. Euro fließen direkt an die Länder und Kommunen. Der Landkreis Böblingen und seine Kommunen erhalten hieraus rund 302 Mio. Euro. 100 Mrd. Euro fließen in den Klima- und Transformationsfonds. Aus diesem werden Maßnahmen finanziert, die zur Energiewende und Klimaschutz beitragen. Dies schließt auch preisstabilisierende Maßnahmen sowie Transformationshilfen für die Industrie mit ein. Die verbliebenen 300 Mrd. Euro bilden als sogenannte Bundessäule des Sondervermögens die Grundlage für verschiedene Investitionsprogramme der Bundesregierung. Aus diesen Mitteln speist sich zum Beispiel der Digitalpakt 2.0. In dieser Säule sind aber auch Investitionen in Straßen- und Schienenwege, die Sanierung von Sporthallen oder den Breitbandausbau enthalten. Das Bundesministerium für Finanzen veröffentlicht für jedes Jahr einen Wirtschaftsplan, in dem die Investitionen aus dem Sondervermögen aufgelistet sind. Die Laufzeit des Sondervermögens beträgt insgesamt 12 Jahre.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Finanzen.